Das OL-Volk schätzte sich glücklich, dass der Rückgang der COVID-Pandemie die Durchführung  des 1. Nationalen OL der Saison (nach bereits 9 abgesagten Nationalen Ol`s) und der Schweizer Staffel-Meisterschaft erlaubte!

 

So hiessen die  drei Klubs CA Rosé, SKOG Fribourg und GCO Gruyère die 1000 Läufer herzlich Willkommen zum Freiburger OL-Weekend. Ein Schutzkonzept wurde mit Sorgfalt erstellt und erlaubte allen eine sichere Teilnahme.

Die Bahnleger warteten mit spannenden und anforderungsgerechten Bahnen auf. Technisch wie physisch wurde den Wettkämpfern nichts geschenkt. Gute Kompassarbeit, ständiger Kartenkontakt und genaues Lesen waren Voraussetzung für einen erfolgreichen Wettbewerb.

Am letzten Sonntag konnte in Zwingen mit der Sprint-OL-Meisterschaft erstmals in diesem Jahr wieder ein Wettkampf auf nationaler Ebene durchgeführt werden. Infolge Corona waren allerdings nur die Jugendkategorien und die Elite zugelassen. Für Begleiter stand ein Kontingent von 120 Startplätzen in einer Offen-Kategorie zur Verfügung.

 

Bahnleger dieser attraktiven OL-Form war Elio Bolliger, Sohn von Stefan Bolliger, dem ehemaligen Spitzenläufer und Mitglied des OLK Wiggertals. Der Junior, der selber schon auf höchstem Niveau internationale Erfahrungen sammeln konnte, zeichnete sich verantwortlich für spannende Bahnen in den Wohnquartieren und im Dorfkern des Laufentaler Dorfes.

Es durfte wieder OL-Luft geschnuppert werden! Mit den neusten Verordnungen des Bundesrates vom 14. April 2021 sind Wettkämpfe auch für Ü20-Teilnehmer*innen wieder möglich.

So konnte die OLG Cordoba mit einem strengen Schutzkonzept auch Bahnen für Erwachsene anbieten und freute sich, viele OL-Läuferinnen und -Läufer auf die Postenjagd durch das Aarestädchen Brugg zu schicken. Dabei galt für alle ab 12 Jahren eine strenge Maskenpflicht (ausser während dem eigenen Wettkampf im Laufgebiet).

Das urbane Gelände mit abwechslungsreicher Kombination aus Parkanlagen, schmalen Gassen und Durchgängen sowie knifflige Routenwahlen sorgten für spannende Rennen. Die Läufer mussten hoch konzentriert bleiben, um trickreiche Routen schnellstens zu analysieren und bei den fortwährenden Richtungswechseln im hohen Sprinttempo den Kartenkontakt zu bewahren.

Nachdem das traditionelle Lager letztes Jahr Corona zum Opfer fiel, konnte es dieses Jahr wenigstens als Tageslager im Aargau durchgeführt werden; auf verschiedenen Karten zwischen Osten (Buechberg) und Westen (Längholz ) des Aargaus. Die 29 Jugendlichen aus verschiedenen Vereinen wurden mit PW und Büsli abgeholt und an die Trainingsorte gebracht. Der OLK Wiggertal war mit 6 Jugendlichen gut vertreten.

Auf der neu überarbeiteten Karte Gisliflue wurde am Samstag der Seetaler Schüler OL ausgetragen. Rund 120 Jugendliche stellten sich der Aufgabe im steilen Jurahang. Die Teilnehmenden genossen den Frühlingstag in einem gut belaufbaren Wald, der gegen Ende des Wettkampfs durch die Rebberge am Südhang der Gisliflue führte.

Der OLK Wiggertal war mit einem Team von neun motivierten Jugendlichen vor Ort. Alle freuten sich primär darauf, im Wald wettkampfmässig unterwegs sein zu dürfen und so das im Training erlernte Rüstzeug umsetzen zu können. Da die Mitglieder des Aargauer Nachwuchskaders zur Zeit in einem Trainingslager im Tessin weilen, bot sich die Gelegenheit, zusätzliche Punkte in der Aargauer Schüler- und Jugendmeisterschaft zu sammeln.