Parallel zum OL-Weltcup-Wochenende in Locarno kamen die Breitensportler in den Genuss Nationaler Läufe in Arcegno und Ascona. Im hügeligen Wald mit Felsen, steilen Hängen und kleinen Pfaden suchten die Wettkämpfer die schnellsten Routen über die Mitteldistanz. Keine leichte Aufgabe, wie sich für die Wiggertaler herausstellte. Nebst Suchaktionen und unglücklichen Routenwahlen stachen aber einige Highlights heraus. So konnte Kaderläufer Maxim Bertschi (Gränichen/H18) im wichtigen Testlauf für die Junioren dank äusserst präziser Navigation einen 5. Rang verbuchen. Auch Schwester Anouk (D14) glänzte mit einem 8. Rang, die Laufanalyse zeigte sogar noch Verbesserungspotential. Dass sich eher genaues Kartenlesen als ein hohes Tempo auszahlte, bewies Julia Emmenegger (Aarburg/DAM). Ihr kontrollierter Lauf brachte ihr einen verdienten Sieg ein. Klubkollegin Céline Pel (Riken) erreichte Rang 5. Ein weiterer Vollerfolg in seiner langen OL-Karriere ging auf das Konto von Senior Hans Baumann (Rheinfelden, H85). Nach einer Suchaktion beim ersten Posten musste Nick Gebert (Einsiedeln/HE) seine Ambitionen auf einen Spitzenplatz begraben, der 9. Rang im Sprintrennen vom Sonntag zeigte dann sein Können.


In den schmalen Gässchen von Ascona waren nebst Sprinterqualitäten auch rasches Kartenlesen und schnelles Reaktionsvermögen gefragt. Anouk Bertschi setzte bei D14 mit einem beeindruckenden Sieg ein tolles Ausrufezeichen. Auch Bruder Maxim zeigte erneut eine hervorragende Leistung mit Rang 5 (H18). Christoph Ruesch (H65/Aarburg) lief eindrücklich mitten in die nationale Spitze (6. Rang). Hans Baumann (Rheinfelden/H85) und Elisabeth Haberstich (D70) wurden je gute Vierte. Wobei der Strengelbacherin im Ziel nur 7 Sekunden auf die Bestzeit fehlten (nachdem sie einem Kind unterwegs noch geholfen hatte, sich zurechtzufinden).
