OL Wochenende beim kalten Frühjahrswetter

Über 1800 OL Begeisterte reisten für die Schweizermeisterschaft über die Mitteldistanz nach Walliswil b. Wangen. Die OLG Herzogenbuchsee hatte keinen Aufwand gescheut, um eine tolle Freiluft-Infrastruktur auf die Beine zu stellen. Dazu sorgten die Gebrüder Severin und Florian Howald mit der Bahnlegung für einen Wettkampf, in dem alle alters- und niveaugerecht gefordert wurden. So war denn im flachen und gut belaufbaren Mittellandwald mit seinen vielen Vegetationswechseln eine exakte Karten- und Kompassarbeit unerlässlich.
 

Zum Jubiläum - Frust und Freude in der Nacht

Fast 700 OL-LäuferInnen trafen sich am Samstag in Konolfingen zur Schweizermeisterschaft im Nacht-OL. OL norska führte den Jubiläumsanlass im Hürnberg durch – notabene im gleichen Wald wie bei der ersten Durchführung vor 50 Jahren. Um das Wild möglichst zu schonen, wurden die Läufer innerhalb einer Stunde in verschiedenen Blöcken kategorienweise mit Massenstart in den Wald geschickt. Dies behagte den Nachtspezialisten, die vor allem die technische Herausforderung dieser Disziplin schätzen, nicht besonders. Doch mit diversen, in unterschiedlicher Reihenfolge anzulaufenden Schlaufen, waren die Wettkämpfer dennoch rasch auf sich alleine gestellt.
 

Zweites regionales Kräftemessen

Rund 400 Wettkämpfer fanden den Weg nach Mühlethal, wo die Austragung des diesjährigen Wiggertaler OLs im Munihubel stattfand.
Die Bahnlegung des Wiggertaler OL’s übernahm der erst 18-jährige Nachwuchsläufer Christian Gafner aus Oftringen. Der Kantonsschüler investierte während Monaten viele Stunden in das Zusammenstellen der verschiedenen Bahnen und das Heraustüfteln der besten Postenstandorte. Mit dem Zofinger Hansruedi Schlatter stand ihm ein sehr erfahrener OL-Läufer zur Seite. Es galt, in 44 Kategorien spannende und den jeweiligen Fähigkeiten angepasste Routen zu erarbeiten. Danach folgte der Augenschein im Wald: 68 Postenstandorte mussten geprüft und markiert werden, bevor am Samstag die Postensetzer ihre Aufgabe in Angriff nahmen. Auch die anderen Ressorts leisteten viel Arbeit: Start- und Zielgelände, Wettkampfbeiz und die EDV waren bereit für die anreisenden Wettkämpfer.