Technisch schwierig, läuferisch anspruchsvoll

 
Nur eine Woche nach der Langdistanz-Schweizermeisterschaft wurde das schweizerische OL-Volk zu den Titelkämpfen über die Mitteldistanz eingeladen.
 
Der OL Verein Zug übernahm die Organisation dieser Veranstaltung und wählte als Wettkampfgebiet das Hürital und die Brandhöchi oberhalb Unterägeri. Den Wettkämpfern wurde ein voralpines Laufgebiet zwischen 800 und 1200 Metern über Meer präsentiert. Das Gelände unterschied sich zwischen technisch anspruchsvollen Partien und läuferisch schwierigen Abschnitten und forderte so die Athleten sowohl kartentechnisch als auch physisch. Kurze Postenabschnitte in dichtem Wald wechselten sich mit längeren Routenwahlen ab, bei denen oft steile Aufstiege und ebensolche Abfahrten bewältigt werden mussten.
 
 

OL-Wochenende im Engadin

 
Bler Plaschair e bun Successe, so die Willkommensgrüsse der OL-Gemeinschaft Engadin, die der schweizerischen OL-Familie einiges zu bieten wusste. Trotz der für einmal schlechten Wetterprognose reisten 1900 OL-Begeisterte nach Scuol ins Unterengadin, von den Eliteläufern und den Athleten der Regionalkader über die erfahrenen Hobby-Läufer bis hin zu den Anfängern, die erstmals OL-Luft in den typischen Engadiner Lärchenwälder schnuppern wollten.
 
OL-Weekend 2018 im Engadin 
 

Schnell unterwegs im neuen Klubdress

 
Die beiden Vereine OLG Suhr und OLG Kölliken zeichneten verantwortlich für den diesjährigen Aargauer 3-Tage-OL, der auch zur Wertung des McDonalds Cup (Aargauer Schüler- und Jugendmeisterschaft) zählte. Der Auftakt erfolgte freitags in den frühen Abendstunden im Gebiet des Aarauer Binzenhofs mit einem spannenden Sprint, der einesteils auf ungewohntem Massstab im Wald stattfand, andererseits mit kniffligen Postenstandorten in den umliegenden Wohnquartieren aufwartete. Nicht alle Läufer konnten diesen Terrainwechsel gedanklich schnell umsetzen und so resultierten bereits zu Beginn des Wettkampfes selektive Laufzeiten.
 
Das am Samstag folgende Langdistanzrennen im Dägermoos forderte für eine optimale Routenwahl eine genaue Kartenarbeit. Die definitive Entscheidung fiel am Sonntagmorgen im Distelberg, rund um den Wildpark Roggenhausen. Hier galt es, beim Jagdstart die verlorenen Sekunden wieder Wett zu machen. Gestartet wurde mit den in den beiden ersten Etappen eingehandelten Zeitrückständen. So durfte sich als Sieger feiern lassen, wer als Erstes die Ziellinie überquerte.