Technisch forderndes Gelände in der Westschweiz

Postensuche auf dem Col de Bretaye
 
Das letzte nationale OL-Wochenende versprach viel Abwechslung und führte ins Wallis und in die Waadt. Die verkürzte Langdistanz vom Samstag wurde in Monthey im Rohnetal ausgetragen. Viele Steine und zum Teil gefährliche Felsbänder und einige steile Hänge forderten die Läufer physisch und technisch. Am Sonntag folgte wiederum eine Langdistanz, die auf rund 1800 m.ü.M auf dem Col de Bretaye oberhalb von Villars-sur-Ollon stattfand. Das teils offene und teils bewaldete Terrain entpuppte sich als technisch schwierig und verlangte nochmals höchste Konzentration. Viele Höhenmeter und knifflige Postenstandorte erschwerten die Aufgabe zusätzlich, jedoch wurden die Läufer durch das schöne, alpine Laufgebiet für die Mühen entschädigt.
 
 

OLK Wiggertal mit einem jungen Elite-Team an der Premiere dabei

Nationaler Sprint und Sprint-Staffel SM in Stäfa
 
Die für einen urbanen Sprint sehr aufwändige Organisation nutzte die OLG Stäfa gleich doppelt. Am Sonntagmorgen konnte der 9. Nationale OL im schönen Ort am Zürichsee mit rund 1400 Teilnehmern zügig durchgeführt werden. Knifflige Bahnen führten durch Einfamilienhaus-Quartiere sowie einen urtümlichen Dorfkern. In den engen Pfaden zwischen den Häusern und durch viele plötzliche Richtungswechsel war der Wettkampf teilweise hektisch. Die Läufer mussten hochkonzentriert bleiben, um die Kontrolle über die Karte zu behalten und nicht in ein Sperrgebiet zu laufen, aber auch um Zusammenstösse und Stürze zu vermeiden. Highlights aus Wiggertaler Sicht waren der Sieg von Stefan Bolliger (Liestal) bei H55 und der dritte Rang von Eveline Husner (Staffelbach) bei DAL.
 
 
 

Wiggertaler OL 2018 - Viele zufriedene Gesichter und einige Kratzer

 
Der OLK Wiggertal organisierte am Samstag in Murgenthal einen Schüler-OL. Die jugendlichen Teilnehmer kämpften dabei um Punkte in der Aargauer Schüler- und Jugend-Meisterschaft (8. Lauf ASJM McDonald's Cup). In verschiedenen Offen-Kategorien gingen aber ebenfalls viele Erwachsene und Familien an den Start. Aufgewertet wurde der regionale Wettkampf durch die Teilnahme der Innerschweizer Jugend (8. Lauf Zentralschweizer Jugend-OL Meisterschaft) und der Eisenbahner, die an diesem Anlass die Mannschafts-OL-Meisterschaft unter sich austrugen (SVSE).
 
Die Bahnlegerin Eveline Husner aus Staffelbach hatte für die über 300 Wettkämpfer spannende Bahnen ausgeheckt und mit ihrer Postensetzer-Crew am Morgen 50 Kontrollen im Fätzholz gesetzt. Diese mussten von den Teilnehmern trotz des dichten Wegnetzes im relativ flachen Wald sorgfältig und sehr präzis angelaufen werden, wollten Suchaktionen vermieden werden.